
Wie läuft das Hautkrebs-Screening ab?
Zuletzt aktualisiert: 18.05.2026 | Autor(in): Yvonne de Buhr, Henriette Bunde
Das Hautkrebs-Screening besteht aus mehreren Schritten, die gemeinsam eine umfassende Beurteilung Ihrer Haut ermöglichen.
- Ärztliches Gespräch zu Beginn
Zu Beginn stellt die Ärztin oder der Arzt einige Fragen, zum Beispiel zu:
- Hautveränderungen oder Hauterkrankungen
- Hautkrebs in der Familie
- Sonnenbränden oder starker UV-Belastung
- beruflichen oder privaten Risikofaktoren
Dieses Gespräch hilft, Ihr persönliches Risiko besser einzuschätzen.
- Untersuchung der gesamten Haut
Anschließend wird die Haut systematisch von Kopf bis Fuß untersucht. Dazu gehören auch schwer einsehbare Bereiche wie:
- Kopfhaut
- Hautfalten
- Zehenzwischenräume
- Fußsohlen und Handflächen
- Intimbereich und Analbereich
- sichtbare Schleimhäute
Ziel ist es, auffällige Hautveränderungen möglichst frühzeitig zu erkennen.
- Genauere Betrachtung auffälliger Hautstellen
Wenn einzelne Hautstellen unklar erscheinen, können sie mit speziellen Hilfsmitteln – zum Beispiel einem Dermatoskop – genauer untersucht werden. So lässt sich besser einschätzen, ob weitere Untersuchungen notwendig sind.
- Rückmeldung und Empfehlungen
Am Ende der Untersuchung erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung zum Befund. Dabei werden unter anderem besprochen:
- ob Auffälligkeiten gefunden wurden
- ob weitere Untersuchungen sinnvoll sind
- wie Sie Ihre Haut im Alltag schützen können
- worauf Sie bei der Selbstbeobachtung achten sollten
- Dauer der Untersuchung
Das Hautkrebs-Screening dauert in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten. Die genaue Dauer kann je nach Hautbefund und Gesprächsbedarf etwas variieren.
- Wie geht es nach dem Screening weiter?
Viele Menschen fragen sich, wie es nach dem Screening weitergeht – besonders dann, wenn Auffälligkeiten gefunden werden.
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Eine gute Vorbereitung unterstützt eine sorgfältige Untersuchung.
Die gesamte Haut – inklusive schwer einsehbarer Bereiche – wird systematisch untersucht.
Sie erhalten direkt im Anschluss eine persönliche Befundmitteilung mit Empfehlungen zu UV-Schutz und Selbstuntersuchung.
INTERESSENSKONFLIKTE
Der Autor/die Autorin hat keine Interessenskonflikte angegeben.


